Ein einzelner Agent ist ein Werkzeug. Ein Mesh aus Agenten ist eine Organisation — mit allen Vor- und Nachteilen, die Organisationen so haben.
Was ein Mesh ist
Mehrere spezialisierte Agenten, die über einen geteilten Wissensraum kommunizieren und Sub-Aufgaben weiterreichen. Jeder Agent hat ein klares Mandat: SAP-Materialstämme verstehen, Verträge zusammenfassen, Eval-Ergebnisse priorisieren.
Was ein Mesh nicht ist
Es ist keine generische „Multi-Agent-Architektur", in der jeder mit jedem reden kann. Das Mesh ist gerichtet — wer mit wem reden darf, ist Teil des Modells. Sonst hast du nicht eine Organisation, sondern einen Group Chat.
Drei Designentscheidungen
- Wissensteilung: Geteilter Knowledge Layer als gemeinsamer Begriffsraum statt Prompt-Übergaben.
- Tool-Bindung: Schema-getriebenes Tool-Calling — nicht Prompt-Engineering.
- Eval-Hoheit: Pro Agent eine eigene Eval-Suite; das Mesh selbst hat seine eigene über System-Verhalten.
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