Fehler zurückverfolgen
Aus einem drohenden Vollrückruf wird eine präzise Korrektur, bevor der erste Kunde etwas merkt.
Im Produkt
Charge 1400 (SEN-0743, Drucksensor) stammt von SUP-2290 gefertigt auf Prüfmaschine PM-048.
- Fehlerursache: die Prüfmaschine PM-048 lief mit Kalibrierabweichungen seit heute früh außerhalb der Toleranz
- In Charge 1400 wurden 321 Bauteile in 3 Baugruppen verbaut, davon sind 2 bereits ausgeliefert
- Betroffen sind: 47 Kundenaufträge, davon 9 bereits beim Kunden im Feld
Empfehlung: Sofortsperre der Charge 1400 im Lager, gezielte Nachprüfung der 9 ausgelieferten Einheiten statt Vollrückruf. Fehlerursache eindeutig auf PM-048 eingrenzbar.
Was sich ändert
- Vollrückruf droht: 11.500 Produkte betroffen, da Ursache nicht eingrenzbar.
- 2 Serienlinien werden vorsorglich 3 Tage gestoppt, bis Klarheit besteht.
- Kundenreklamationen steigen durch andauernde Ursachenanalyse.
- Rückruf per Knopfdruck auf 312 exakt identifizierte Einheiten begrenzt — €4,2 Mio. gespart.
- Serie läuft weiter, Fehlerursache eindeutig auf eine Maschine eingegrenzt.
- Alle 9 betroffene Fahrzeuge am Tag 1 proaktiv kontaktiert — vor der ersten Reklamation.
Was es bringt
statt 11.500
Vermiedener Vollrückruf — Eingrenzung auf exakt betroffene Einheiten.
statt 3 Tagen
Linienstopp — durch direkte Identifikation der Fehlerursache.
vorher reaktiv
Betroffene Fahrzeuge am Tag 1 proaktiv kontaktiert.
Angebundene Datenquellen
Beispielhafter Anwendungsfall
Weitere Anwendungsfälle
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